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Wie ich die Mittagspause überlebe,
ohne mich zu ärgern
25.Sep 2018 • 13:58 Uhr

Wie ich die Mittagspause überlebe, ohne mich zu ärgern

12:30 Uhr, es ist ruhig geworden im Büro. Nicht nur bei mir, auch bei meinen Kollegen hat sich das Hungergefühl breitgemacht. Also beschließen wir, wie fast jeden Tag, den Arbeitsplatz zu verlassen und in den nahegelegenen Supermarkt zu gehen.
Dort ist die Auswahl zwar riesig, aber unsere Pausenzeit, dank der langen Schlange an der Kasse, zu gering, um nach unserer Rückkehr noch aufwendig zu kochen.

Wir entscheiden uns also für die schnelle Variante – Fertiggerichte! Damit halten wir uns dann auch so gar nicht an die saarländische Lebenseinstellung „Hauptsach gudd gess, geschafft han mir schnell“. „Hauptsach satt werden“ scheint unsere unausgesprochene Devise zu lauten.

„Es kann doch nicht sein, dass du nach Feierabend und am Wochenende größtenteils bewusst isst, es am Arbeitsplatz aber einfach nicht auf die Reihe bekommst“, höre ich die vorwurfsvolle Stimme in mir, als ich mal wieder im Supermarkt stehe und ins Tiefkühlregal greife.

Dieses triste Essen langweilt mich zu Tode und die daraus resultierenden Fettpölsterchen machen es nicht besser…

Also ändere ich etwas – und ohne viel vorwegnehmen zu wollen, das kann jeder!

Ich besorge mir Einmachgläser, eine neue Lunchbox, suche bei Instagram, Pinterest und Co. nach Rezept-Inspirationen, stelle meine Einkauf-Gewohnheiten ein bisschen um und zack, habe ich von 60 Minuten Pause, 60 Minuten Pause!

Um niemanden länger auf die Folter zu spannen, kommen hier nun meine zwei liebsten to-go-Rezepte:

Kichererbsen-Salat

Zutaten:
• 200g Kichererbsen
• 2 Tomaten
• ¼ Salatgurke
• ½ Paprika
• 100 g Feta (leicht)
• etwas frische Petersilie
• 1-2 EL Olivenöl
• 1 EL Zitronensaft
• 1 EL Agavendicksaft
• Salz
• Pfeffer

So geht’s:
Die Kichererbsen in einem Sieb gründlich waschen, abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Tomaten, Salatgurke und Paprika waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit dem zerbröselten Feta in die Schüssel geben. Petersilie grob hacken, mit Olivenöl, Zitronensaft, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer abschmecken und unterrühren. Alles in ein schönes Behältnis geben (das Auge isst ja bekanntlich mit) und schmecken lassen.

 

Kürbis-Karotten-Ingwer-Suppe

Zutaten:
• 3-4 EL Sonnenblumenöl
• ½ Zwiebel
• Hokkaido-Kürbis
• 2 Karotten
• 3 Kartoffel (mittelgroß)
• 10g Ingwer
• 200 ml Kokosmilch
• 400 ml Gemüsebrühe
• ½ TL Kurkuma
• Salz
• Pfeffer
• Currypulver
• Eine Prise Chilliflocken

So geht’s:
Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Die Karotten schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, beides gemeinsam bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten in 3-4 EL Sonnenblumenöl dünsten. In der Zwischenzeit den Kürbis waschen, in der Mitte zerteilen, aushöhlen, in 3 cm große Stücke schneiden und für weitere 5 Minuten zu den Zwiebeln und Karotten geben. Nun den Ingwer reiben. Die Kartoffeln schälen, vierteln und gemeinsam mit dem Ingwer in den Topf geben. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen und für 12-15 Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen. Jetzt alles mit einem Zauberstab oder im Küchenmixer pürieren. Die Suppe mit Kurkuma, Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken und nochmals kurz aufkochen lassen. Vor dem Servieren die Suppe mit ein paar Chilliflocken garnieren – fertig ist meine liebste Herbst-Suppe.

25. September 2018
Kategorie:
Inken Schmitt
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